Galerie
Sehen Sie sich in unserer Galerie um! Bei Ihrem virtuellen Einblick können Sie einiges über die KünstlerInnen und ihre ausgestellten Werke erfahren.
Gennady Karabinskiy
...Gennady Karabinskiy führt uns mit seinen Bildern in seine ganz eigene Welt, die uns seltsamerweise fremd und vertraut zugleich vorkommt.
Der erste Eindruck ist der einer überwältigenden Farbkraft, Farbe als ein dynamisches Ereignis, das nicht mehr an reale Gegenstände oder Inhalte gebunden ist.
...Wenn wir genau hinschauen, dann sehen wir, dass die Farbe immer wieder innerhalb der einzelnen Farbfelder moduliert und differenziert wird. Farbe wird frei, ist nicht mehr an vorgegebene Form gebunden und kann somit zum farbigen Licht werden, das die stoffliche und räumliche Grundlage des Bildes mit einer faszinierenden Strahlkraft förmlich überflutet. „Farben sind Taten und Leiden des Lichtes“, hat Goethe gesagt. Diese besondere Steigerung der reinen Lichtwirkung der Farben entsteht, wenn hell leuchtende auf hellen und dunkel leuchtende auf dunkleren Farben stehen, also nicht hell in dunkel und umgekehrt. Die Kontraststellung in der farbigen Welt stabilisiert den Bildraum und in den fließenden Übergängen der Farbmodulation entsteht auch in der Farbe die Bewegung.
Zweifelsohne hat die Bilderwelt Karabinskiys Berührungspunkte mit der jüdischen Kunst. Ähnlich wie Marc Chagall benutzt er jüdische Elemente in seiner Kunst, schildert dabei aber keineswegs jüdische Lebensweisen. Die Szenerien seiner Bilder sind frei arrangiert, sie bringen häufig divergente Elemente zueinander, Figuren, Landschaft, Häuser, Blumen und symbolbesetzte Gegenstände verschmelzen miteinander und halten das Bildereignis in einem Schwebezustand zwischen Realität und Traumwelt. Dabei geht er sehr frei mit den gewohnten Größenverhältnissen, Proportionen und Perspektiven um und erschafft eine neue Wirklichkeit, eine Bildwirklichkeit, die ihren Ursprung in der inneren, geistigen Welt des Künstlers hat. Man kann sagen, dass seine Kunst eine Schnittstelle von Abstraktion und Konkretion darstellt, und dabei ist Karabinskiys Welt reich an Symbolen, auch Gefühlen wie Traurigkeit, Furcht oder Freude, manchmal auch Ironie. Entdecken Sie, meine Damen und Herren, wie die Dinge ihre Eindeutigkeit verlieren, wie sie sich verwandeln: die Trompete wird zum Stängel einer Pflanze oder umgekehrt und der Granatapfel im Stillleben der Einladungskarte verweist mit seiner Krone am Stiel der Frucht auf die Krone der Torarolle.
Die Kunst Gennady Karabinskiys hat auch im kleinen Format und in der Zeichnung ihre Größe.
Claus Diering
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Rita Porcu

Rita Porcu wurde 1971 in Italien geboren. Vor vier Jahren wechselte die Designerin und Künstlerin ihren Wohnsitz nach Bremen. Ihrer Heimat Sardinien fühlt sie sich stark verbunden. Doch Porcu lebt nicht mit dem Gefühl der Zerrissenheit. Sie fühlt sich in einer Schnittmenge heimisch, die keine Grenzen, Pässe und Entfernungen kennt. Sie lebt „zwischen den Welten“, so der Titel der Schau, blendet Sehnsüchte aus und genießt die Gegenwart mit ihren schönen und schrägen Momenten. Ausdruck dieser Leidenschaft sind ihre Bilder. Sie zeigen keine flüchtigen Aufnahmen, sondern sind Zeugnisse einer intensiven Wahrnehmung. Details rücken in den Vordergrund, scheinbar Nebensächliches spielt die Hauptrolle. Ein angeschnittenes Porträt, eine Zunge, ein halbes Auge bekommen, aus dem Kontext gerissen, ein faszinierendes Eigenleben, das keiner Ergänzung bedarf. Mit unterschiedlichen Materialien, durch das Einstreuen von Pigmenten oder einer extra Schicht Blattgold verlässt sie die Fläche stellenweise hin zur Dreidimensionalität.
Ihre variantenreiche Technik ist für die gelernte Designerin von großer Bedeutung. Sie bietet ihr eine Sprache, die jeden neugierigen Betrachter anspricht – ob in Deutschland, Italien oder zwischen den Welten.
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Jorge Lázaro Pérez Fraga alias „Papucho“

Jorge Lázaro Pérez Fraga wurde im Dezember 1972 in
Havanna/Kuba geboren und lebt seit sieben Jahren in Bremen.
Seine Werke vermischen gebogene Fassaden, Körper und Landschaften mit leuchtenden Farben zu seinem lebendig `tanzenden` Ausdruck. Das Tanzen, so der Künstler, ist für Kubaner ein wichtiges
Ausdrucksmittel der körperlichen Freiheit. So ist auch die Bewegung in seinen Werken ein Symbol für die Gefühle, die er in seiner Kunst verarbeitet.
Die Interpretation hängt hierbei vom Blick des Betrachters ab. Wer alles schlecht sehen will, sieht womöglich einstürzende Gebäude oder gar den Untergang der Welt. Wer hingegen alles positiv sieht,
erkennt hier die Harmonie, die Musik, die Dynamik des Zusammenhalts und eine Revision von Grenzen. Jeder Ort hat sein eigenes Leben und ich male, so Papucho, nichts Gutes oder Schlechtes. Es kommt
nur darauf an, was der Betrachter sieht oder sehen will.
Die Kunst, sagt er, hat ihre eigene Energie und Malen ist für Papucho eigentlich auch Poesie oder Musik aber auf eine andere Art.
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Mariola Bogacki

Mariola Bogacki widmet ihre Bildwelten einer beeindruckenden Mischung aus symbolistischen und surrealistischen Motiven. In einer thematischen Vielfalt zeigen sich vor allem Themen der
antiken Mythologie, biblischer Allegorien sowie Traumbilder. Einen Schwerpunkt legt Mariola hierbei auf die Erhellung der weiblichen Rolle zwischen mythologischen Implikationen und der realen
Lebenswelt.
Mariolas Bilder entstehen durch die altmeisterliche Lasurtechnik unter Verwendung von Harzölfarben, was ihrem eigenen Anspruch an technischer Perfektion und Detailgenauigkeit gerecht wird. Auch wenn
ihre Kunst der fotorealistischen Malerei auf den ersten Blick nahe kommt, geht es Mariola weniger um die Abbildung des Realen, sondern vielmehr um eine Visualisierung ihrer Ideen sowie komplexer
Sinnzusammenhänge. Hierzu greift die Künstlerin auf eine besondere Symbolsprache zurück, wobei jedes kleinste Detail genau durchdacht wird, um die Gesamtidee des Bildes auszudrücken. Ihre Motive
überlassen dem Betrachter jedoch zahlreiche Möglichkeiten, um entweder analysierend und interpretierend auf einen Dialog mit dem Bildinhalt einzugehen oder die persönlichen Realitätsbezüge
auszuklammern und einfach die eigene Phantasie mit Mariolas Bildvisionen spielen zu lassen.In der Galerie Stoll befinden sich derzeit nicht nur zahlreiche Ölgemälde, sondern auch handgearbeitete
Ketten der Künstlerin, Postkarten, Mousepads und andere Kunstsouvenirs.
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Aktuell in der Galerie Stoll
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Renate Vogel-Stelling

Renate Vogel-Stelling ist eine besonders lebensfrohe und authentische Künstlerin, was auch in jedem ihrer Werke sichtbar wird. Sie malt mit Herzen und lässt sich hierbei stets von ihrem Bauchgefühl leiten. Ihre ungehemmten und leidenschaftlichen Bilder offenbaren zumeist starke Frauen durch explodierende und energiegeladene Farben in einer impulsiven Aktmalerei.
Zu den jüngsten Arbeiten der Künstlerin gehört die Serie der "WELLENWEIBER". Inspiriert durch eine Beobachtung von fließenden und dynamischen Formen der Wellen, die sich durch eine Brandung am Meer bildeten, assoziierte Renate ihre Wahrnehmungen mit der Gestalt von Frauenkörpern. Dies war die Geburtsstunde ihrer "WELLENWEIBER", welche von nun an entweder in Blau wie das Element aus dem sie stammen oder in einem kräftigen Rot im Zeichen der Liebe, Leidenschaft, der Glut des Feuers und seiner Gefahr zum Leben erweckt werden.
Für diese Arbeiten hat die Künstlerin eine besondere Technik entwickelt, indem sie ihre Pinselstriche mit Ölfarbe wie ein Flechtwerk über die Leinwand führt. Sie nennt daher diesen individuellen Pinselstrich die "REVOST- Struktur“: (RENATE VOGEL-STELLING).
In der Galerie Stoll finden Sie gegenwärtig nicht nur einige Ölgemälde, sondern auch handkolorierte Grafiken und signierte Design-Kunstlampen der Malerin
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Aktuell in der Galerie Stoll
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Suren Changlyan

Die Kunst von Suren Changlyan kann man mit den Worten poetisch, emotional, leidenschaftlich, geheimnisvoll und atmosphärisch beschreiben. Seine Bildsprache erweist sich hierbei durch vielschichtige, fließende und individuelle Ausdrucksmanieren als geistreich, lebendig sowie gestaltschöpfend. In der Kunst Surens wird deutlich, wie seine Ausdrucksmittel den inneren Impulsen folgen und sich von ihnen inspirieren lassen. Seine Themen sind kein Genre, sondern seine ewige Wahrheit. Die Ideen und Beobachtungen des Künstlers verwandeln sich somit in Farben und schöpfen eine Metamorphose seiner Gedanken in Formen, wobei seine Gemälde vorwiegend die Erscheinungen menschlicher Gefühle und Emotionen verarbeiten.
Unter den von Suren angewandten Techniken finden Sie Ölgemälde, Aquarelle, Gouache, Grafiken, Radierungen, Collagen und Mischtechniken. In der Galerie Stoll befinden sich derzeit zahlreiche Ölgemälde sowie eine vielseitige Sammlung unterschiedlicher Serien und Techniken wie z.B. Aquarelle oder Kohlezeichnungen, die verschiedenste Themen aus der Natur bis hin zur expressiven Aktmalerei darstellen
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Des Weiteren finden Sie in unserer Galerie Bilder von
Claus Hammer
Alexander Dobrodiy
Gennadiy Tishschenko und
Janna Pankraz:
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